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Heute

April 14, 2014

Haben Sie:
Tinnitus?- check.
Schwindelgefühle?- check.
Emotionale Labilität? – check
Ständige Erschöpfung?- check.
Migräne?- check.
Appetitlosigkeit?- check.
Unübliche Aggressionen?- check.

Alles mal wieder und auch durcheinander. Und zack – schon bin ich für vier Tage krankgeschrieben. Zum Ausruhen.
Und, sehen wir’s positiv: meine Ärztin beglückwünscht mich, dass ich die Anzeichen früh erkenne und deshalb gegensteuern kann.

Lernprozess? – check.

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Diätenerhöhung auch für mich

April 14, 2014

Vor einigen Wochen wurde ja diese Diätenerhöhung beschlossen. Wie schön: mehr Geld für Politiker, die arbeiten nämlich soviel und tragen auch sehr viel Verantwortung.

Hm – in den letzten Tagen hab ich mir das mal so durchgerechnet was ich so arbeite und welche Verantwortung ich dabei trage. Weil ich nämlich gerade so erschöpft bin, dass ich etwas Aufmunterung vertragen könnte. Ob ich mir damit auch eine Erhöhung verdient hätte? Es ist einfach unglaublich, dass diese eine Berufsgruppe sich mehr monetäre Anerkennung ihrer Leistung selber zugestehen kann. Bei mir sieht das ganz anders aus:

Ich arbeite Vollzeit im Büro. Ich arbeite Vollzeit zuhause, da gerade alleinerziehend. Ich arbeite nachts/abends an der Herzensarbeit. Am Wochenende ebenfalls. Oder da mache ich dann eben Hausarbeit, denn in der Woche  komm ich nicht wirklich zum Aufräumen, Wäsche waschen, putzen & staubsaugen. Alles was geht hab ich ausgelagert – z.B. den Getränkeeinkauf, der kommt mittlerweile ins Haus. Und der Pate des Jungen Mannes kümmert sich ums Fahrrad. Und ich habe viele Freunde und Bekannte, die mir helfen und einiges abdecken und z.B: einsoringen wenn ich eine abendliche Fortbildung absolviere – die ich hier jetzt mal nicht einrechne.

Liebe Politiker: Ich arbeite also gerade, Moment….. mal rechnen: 38,5 Stunden im Büro zzgl. Wochenenddienste (die ich dann z.T. über einen von mir zu zahlenden Babysitter abdecke). Dazu kommen wöchentlich geschätzte 36 Stunden Haus- und Kindererziehungsarbeit und gut 12 Stunden Herzensarbeit. Das macht zusammen 86,5 Wochen-Stunden und genau 12 Stunden täglich für alles andere: zum Beispiel: SCHLAFEN! Macht 8 Stunden, also 56 in der Woche. Die restlichen 4 Stunden täglich gehen drauf für Kochen, Essen, Arbeitswege, Anziehen, Kämmen.

Verantwortung: im Büro, logisch, trage ich Verantwortung für meine Arbeit und die Kunden. Zuhause für die Erziehung meines Sohnes. In der Herzensarbeit für die Weiterentwicklung meiner diversen Projekte.

Also, unterm Strich glaube ich, dass ich mir auch eine Diätenerhöhung verdient habe. Da ich aber nicht einfach so mehr Geld irgendwo herzaubern kann, verbrate ich einmal im Jahr 10 Euro für Blumen. Fast ganz ohne schlechtes Gewissen.

 

 

Selbstoptimierung

April 8, 2014

mama007:

Eigentlich muss ich hierzu nix sagen. Lest einfach selbst!

Ursprünglich veröffentlicht auf Die Eskapistin:

Hin und wieder überkommt einen der Selbstoptimierungswahn. Mir ging es beispielsweise im Oktober so, als ich der festen Überzeugung war, dass meine Frisur definitiv besser sein könnte und ich mir in einem beinahe wahnhaften Zustand einredete, der einzige Weg zur Optimierung sei an diesem Sonnabend gegen 18 Uhr der, mir ein Glas Vodka einzuschenken, ein Tutorial bei YouTube anzusehen und mir einen Pony zu schneiden.

Original ansehen noch 648 Wörter

Dialoge, die das Leben schrieb…

April 7, 2014

Der Junge Mann und ich schauen uns an. Einfach so, kurz.

Ich: “HM?”

Junger Mann: “WAAA-HAAAS????”

Ich: “Nichts.”

JM: “WAS hast du gesagt?”

Ich: “HM!”

JM: “Das ist keine Antwort!”

Ich: “Antwort worauf? Du hast doch nix gefragt?”
JM: “Doch: ich hab gefragt: Was hast du gesagt?”
Ich: “Ich hab “Hm” gesagt.”

JM: “Ach so.”

Echt mal, so was geht auch nur wenn der Junge Mann total übermüdet nach einem Nachmittag mit seinem Kumpel mit mir Strassenbahn fährt. Oder es ist eine Übung für all das Social-Media-Ding in so 10 Jahren…..

Da ist was Grünes in meiner Sauce!

April 4, 2014

Ach ja, Essen und Kinder. Wie, Sie servieren nicht täglich Pizza, Fischstäbchen, Kartoffelbrei oder Nudeln mit Tomatensauce? NEIN???? Sie wagen es, hin und wieder etwas zu kochen (oder partiell etwas zum Kinderessen hinzuzufügen), das Ihnen selbst auch schmeckt? Tja, dann kennen Sie den Satz oben vermutlich:

Da ist was Grünes in meiner Sauce!”.

In den letzten Tagen habe ich herausgefunden dass es wohl viele Kinder gibt, die diesen Satz sagen und ich erntete viel Gelächter als ich ihn wiederholte. Der Junge Mann ist dafür bekannt, dass er zwar gerne isst – aber etwas …. äh…. selektiv. Neulich hatte ich einen Überraschungserfolg mit Shepherds Pie, aber so ansonsten… naja. Angeblich isst das Kind in der Schule durchaus das Mittagessen. Zuhause ….. hm. Sagen wir es so: wir wechseln zwischen Schnitzel, Kartoffelbrei, Spiegelei, Würstchen, Fischstäbchen und ähnlichem hin und her. Immerhin isst der Junge Mann fünf Gemüsesorten, sogar grüne, nämlich:

1) Brokkoli und

2) Spinat, (diesen wiederum aber nur als Püree)

3) Möhren – diese aber nur in Scheiben und auf gar keinen Fall im Ganzen.

4) Blumenkohl (am liebsten mit Brauner Butter)

5) ….. jetzt hab ich vergessen, welches das fünfte war. Ich glaube Zucchini, geraspelt?????

Was der Junge Mann aber nie und nimmer zu sich nehmen würde, trotz des leuchtenden Vorbildes seiner Eltern, ist: Salat. Oder Grünes jeglicher Art das auf seinem Teller landet. Basilikum in der Sauce? Oh mein Gott!!!! Ein Petersilienstängel neben dem Schnitzel? Weltuntergang! Rohes Gemüse??? Spinat in Blattform???? Hilfe.

Andere Eltern erzählen mir, dass es bei ihnen ähnlich läuft und Online-Medien berichten darüber dass das an den kindlichen Geschmacksnerven läge. Trotzdem: ich würde auch gerne mal was anderes essen als immer nur Kartoffelbrei und Fischstäbchen. Und labe mich an dem Gedanken dass er auch wenig Süssigkeiten isst. Da aber dann auch grüne!

P.S. Sollten Sie eine dieser Eltern sein, deren Kind angeblich sogar OLIVEN und gerne Rohkost isst (ich hab sogar gelesen es gäbe Kinder, die Sushi essen!?), dann schmieren Sie mir das hier ruhig aufs Brot. Übers Weinen bin ich lange hinweg….

 

 

Was ich gern tun würde.

März 11, 2014

Ich würde gerne was arbeiten, was Sinn macht.

Ich würde gerne mit meinem Sohn viel Zeit verbringen.

Ich würde gerne meine Herzensarbeiten vorantreiben und vielleicht sogar abschließen.

Ich würde gerne mal wieder alleine & entspannt Klamotten kaufen gehen.

Ich würde gerne mehr meine Freunde sehen.

Ich würde gerne lesen.

Ich würde gern mal in Ruhe spazieren gehen.

Ich würde gern mal richtig die Wohnung putzen und nicht immer nur so schnell und nebenbei.

Ich würde gern ohne Stress kochen und Kuchen backen, wenn ich Lust habe.

Ich würde gerne einen Job haben, in dem ich zufrieden arbeiten kann.

Ganz ehrlich, ich würde mich wünschen, dass jemand mal einen Tag erfindet, der 36 Stunden hat. Vielleicht könnte ich das dann alles irgendwie unterbringen. Momentan mache ich alles, von jedem ein bisschen und keins richtig toll. So gar nicht im Sinn von Gerhard Schöne, wenn er singt: “Wenn ich aufsteh, steh ich auf. Wenn ich esse, ess ich. Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ich rede, red ich.” Oder so ähnlich. Eigentlich ist nämlich alles “Ganz Einfach“. Ich arbeite daran, lieber Gerhard.

http://www.youtube.com/watch?v=g9sAVxYLfSY

Mama und Mutti im Supermarkt

März 4, 2014

Neulich beim Einkaufen habe ich kurz an mir gezweifelt. Gabs all diese Dinge auch schon früher oder wird hier gerade eine spezielle Zielgruppe ausgebaut????

mama mutti

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