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Die innere Tür, oder: Neustart.

Mai 22, 2012

Vielleicht schreibe ich auch mal ein Ratgeberbuch. „Die innere Tür“ könnte der Titel sein, denn bei Dingen, die man am besten einfach abwartet (brüllende Wutzwerge, Kunden die sich nicht entscheiden können, Computer die sich nicht mit dem Internet verbinden wollen) lerne ich langsam, die innere Tür zu schließen. Bei Dauersituationen über 5 Minuten Länge setzt meist (meist!) der Yogazustand ein.

Es wäre eigentlich wünschenswert, wenn damit auch die Fähigkeit käme, einige deutliche Worte zu sprechen, zum Beispiel hinterher. Aber das ist wesentlich schwerer zu machen. Zumindest für mich, Mrs. Harmoniesüchtig selbst. Bei brüllenden Wutzwergen dringen eh keine Worte durch, den Kunden darf ich sie nicht sagen und bei Computern…. nun ja. Ein Neustart ist da meist sinnvoller. Das Ganze muss wohl auch hier öfter mal durchscheinen, denn beliebte Suchbegriffe für diesen Blog sind auch: „Netzwerk überforderte Mamas“ oder „Überforderte Mamas“ und ähnliches. Also hej, jetzt mal im Ernst:

1) Ja, ich gestehe, manchmal geht´s mir auf den Keks, aber welcher Mutter geht ihr Vierjähriger NICHT manchmal auf den Keks, v.a. wenn täglich die gleichen Diskussionsthemen aufkommen? Grenzen austesten ist grad wieder ganz groß in Mode, in Verbindung (manchmal) mit einem halb wissenden, schelmischen Grinsen. Das Kerlchen weiß ganz genau, wie weit er gehen kann, aber vielleicht sind Mama und Papa ja heute zu überlisten??? Außerdem steckt er wieder in einer etwas emotional labilen Phase….

2) Ja, ich gestehe, manchmal denke ich, dass ich für mich ganz alleine oder die Herzensarbeit zu wenig Zeit übrig habe. Aber mehr is´eben nicht drin und damit habe ich mich eigentlich auch arrangiert.

Aber: es gibt eben diese Momente, in denen man sich selbst nicht mehr so leiden kann. In denen das eigene Leben irgendwie so wirkt als wäre es nicht mehr das eigene. „Stell dich doch selbst mal nach vorne, in die 1. Reihe!“ meinte neulich eine Freundin zu mir. Ich fürchte, sie hat wirklich Recht. Die Blasen die man sich so selber macht, einfach kleiner halten und gedanklich abhaken. Und dann sich selber mal bisschen nach vorne schieben. Als man selbst. Na, das klingt doch nach nem Plan!

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