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Resignative Reife, oder: Lächeln und Winken!

Juni 28, 2012

Eine Freundin brachte mir neulich folgenden schönen Begriff aus der Psychologie bei:

Resignative Reife. Es handelt sich wohl um den Reifungsprozess, den die meisten Erwachsenen durchmachen und durch dann die sogenannte „Altersmilde“ entsteht. Andersrum gesagt: man nimmts alles etwas ruhiger. Auf der anderen Seite führt das Erwachsenwerden natürlich natürlich auch zu Dingen, die echt nicht PUNK sind. Aber dazu ein andermal, oder eben bei Glücklich Scheitern. Vielleicht kennen Sie ja auch diese Szene aus „Madagaskar“, die für diesen Reifeprozess (denken Sie an guten Käse!) typisch ist:

Jaja. Lächeln und Winken. Irgendwann, zwischen Leben, Partnerschaft und Kind kommt einem die Erkenntnis, dass man alles vielleicht etwas lockerer nehmen sollte. Ihr Partner räumt die Teller immer an den falschen Platz im Schrank und Sie haben schon 5 Mal drüber geschimpft? Und es hilft nix? Versuchen Sie es mal mit Lächeln, Seufzen und selbst Umräumen. Denn man kann sich eigentlich sicher sein, dass man selbst ähnlich viele Macken hat, die der andere vermutlich seit Jahren weglächelt. Haare im Waschbecken, z.B. Oder Taschentücher unterm Bett. Es hilft, wirklich. Man muss nicht mehr alles ausdiskutieren und manchmal denkt man sich: „Okay. Ist in Ordnung. Ist nicht wirklich entscheidend. “ und macht weiter, zusammen. Als Familie und Paar. Es muss nicht immer alles 100%ig sein. Nee, 90 ist auch okay. Und ich muss nicht immer ALLES ausdiskutieren. Ist schon okay, wenn ich weiß, dass die wirklich entscheidenden Dinge stimmen. Da kann ich auch die Teller ausblenden. Resignative Reife eben. Und Energie gespart für die wichtigen Dinge.

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4 Kommentare leave one →
  1. Juni 28, 2012 6:53 am

    Ich glaube ich hab die Reife noch nicht 100%. 😉

    • Juni 28, 2012 7:01 am

      Joah, keine Angst. Ich hab auch einige Jahre gebraucht, dann kams langsam von selbst. Wenn das Hauptsächliche stimmt, scheint sie sich bei anderen Dingen eher von selbst einzustellen.
      liebe Grüße Ihre Mama007

  2. Fritzi permalink
    Juli 1, 2012 2:33 pm

    Danke! genau das hab ich jetzt gebraucht. muss nur noch rausfinden wo nun die Grenze zwischen „dem Hauptsächlicehn“ und den ganzen Kleinigkeiten, die stören/aufregen/schief laufen ist.

    • Juli 2, 2012 4:39 am

      Ich hatte das Gefühl, das ergibt sich eigentlich recht natürlich. Teller wegräumen – Nebensache, dauerhaft hinter mir stehen – Hauptsache. Oder so ähnlich eben.
      Liebe Grüße! Ihre Mama007

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