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K*akap*ups etc.

Dezember 13, 2012

So, liebe Leserinnen und Leser,

ich gebe hiermit offiziell bekannt, dass ich etwas erschöpft bin von der K*akap*ups-Phase meines Sohnes. Er findet es seit Monaten zum Totlachen besagte Wortteile, wahlweise auch noch P*uller, P*ipi und ähnliches in alle Sätze einfließen zu lassen und sich dann kaputtzulachen. „P*ipimama“, „P*ullerpapa“, „K*akabrot“, „P*upsspielen„. Mann Mann Mann, soooooo lustig ist das nun wirklich nicht. Und es gibt Situationen (im Bus, beim Einkaufen, etc.) wo ich es jetzt nicht UNBEDINGT haben muss, dass ein „K*akap*ups“ grölender Kleiner Mann an meiner Hand hängt. Und sich prächtig amüsiert.

Ein Vater aus dem Bekanntenkreis gab mir zu verstehen man dürfe diese Phase AUF GAR KEINEN FALL unterdrücken, sonst erleide das Kind eine Art Trauma und die Phase könne dann nicht ausgelebt werden und käme dann immer wieder. Halleluja. Ich habe die Phase sicherlich schon öfter mal unterdrückt wenn mir das Ganze WIRKLICH zu viel wurde. Wer weiß, welche Spätfolgen ich damit schon asugelöst habe ohne es selbst zu wissen….

Bei der Weihnachtsfeier im Kindergarten saß der Kleine Mann neben einem neuen Freund und die beiden amüsierten sich prächtig beim Weihnachtsliedersingen. Beim Kekseessen danach beugte sich der Kleine Mann zu mir hinüber und flüsterte: „Weißt du, Mama, beim Singen hat der Karl immer [noch leiser, fast unhörbar] K*aka gesagt, so in mein Ohr!!!!“  und lachte sich still fast tot. Ehrlich, da kann ich nur noch leidend die Augen verdrehen und leise leise seufzen.

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3 Kommentare leave one →
  1. Dezember 13, 2012 8:49 am

    hehe, aber vermutlich ist genau die reaktion auf diese worte das spannende daran. die wissen doch genau, dass sie damit ein „tabu“ brechen, oder?

  2. Dezember 13, 2012 9:01 am

    Ja, und das macht das Antworten so schwierig….. Mitmachen? Ganz böse VERBIETEN? Wir machens gerade situationsabhängig.

  3. Dezember 15, 2012 4:06 pm

    Schön ist aber, wenn an der Supermarktkasse mal wieder so eine wohlmeinende Besserwisserin „einfach ignorieren“ zur Kassiererin sagt und das Kind dann begeistert hinter ihr hertapert um mit wachsender Lautstärke „K*aka, K*aka, k*aka-Frau, K*aka, k*aka, k*aka“ brüllt, während die gnädige Frau den Laden plötzlich mit bemerkenswerter Eile verlässt.

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