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Auf der Grenze

Januar 4, 2013

Der Kleine Mann ist nun, „zwischen den Jahren“, fünf Jahre alt geworden. FÜNF, ich meine FÜNF! Ist das zu glauben????? Ist es nicht. Als ich dieses Blog begann, war der Kleine Mann gerade mal drei. Das ist wie Wasser und Luft, Himmel und Hölle, ganz klein und GANZ GROSS. Und nicht nur ich scheine das seltsam zu finden, auch der Kleine Mann leidet unter einer gewissen Art Verunsicherung. Er kann ja schon einen Haufen Sachen alleine und will das dann auch machen. Gleichzeitig will er das Gross- Sein auch noch ausweiten und testet seine Grenzen aus: im Sinne von K*akap*ups, Rumgemecker und Bestimmer-sein-wollen. In anderen Worten: er kann gerade ganz schön anstrengend sein weil er gerade wieder versucht zu sehen wo die Grenzen der neugewonnenen Dinge sind. Sie scheinen fast unsichtbar zu sein weil wir sie jeden Tag neu aufzeigen dürfen. Und wenn wir sie aufzeigen heisst das noch lange nicht, dass er sie auch akzeptiert. Es wird diskutiert was das Zeug hält und weil der Kleine Mann ein ziemlich cleveres Kerlchen ist, müssen wir uns echt anstrengen.

Auf der anderen Seite ist ihm das Ganze doch nicht wirklich geheuer. Bestimmte Dinge (Fahrradfahren, Schuhe binden) verschiebt er auf später „wenn ich ein Schulkind bin!“ oder er wird dauerhaft zum Vierfüssler und ganz besonders gerne zum Kater, der liebend gerne am Bauch gestreichelt werden möchte. „Mama-mau bedeutet: du darfst mich am Bauch streicheln!“. Aha. So geht das stundenlang…. Man könnte meinen, er sucht nach einer Nische in der er noch viiiiel kleiner sein darf als er sich meist fühlt und auch tatsächlich ist. Seine Nische heisst: Kater und Sarcosuchus.
Können Sie sich dieses gefährliche Vieh in meiner Küche vorstellen???? Eben. Und ich kann Ihnen sagen: wenn er zubeisst weil er gerne spielen möchte, dann tut das echt weh. Der Sarcosuchus passt wohl deshalb so gut weil er auf vier Beinen krabbelt und deshalb ins Kleintierschema passt, aber eben doch SEHR GEFÄHRLICH ist. Grade die perfekte Mischung für den Kleinen Mann in seiner leicht verunsicherten Weltanschauung.

Sarcosuchus, der: …. s.u..

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One Comment leave one →
  1. Januar 4, 2013 11:09 am

    Gefällt mir sehr, Euer neue Mitbewohner. So hält sich sicher die Mäuseplage in Grenzen…
    Zum Rest: Als ich mit Mama-hat-jetzt-keine-Zeit anfing, war Kurzer sage und schreibe winzige 8 Monate alt und kam uns damals so gross vor im Vergleich zu ihm selber ein paar Monate früher. Jetzt ist er drei Jahre und drei Monate, ein gaaaaaanz grosser Bub („bin im Fall kein Baby mehr!“) ausser an den Tagen, an denen er „ein ganz kleines Baby“ sein will. Seine Welt wird jeden Tag grösser – und damit auch ein kleines Bisschen das Bedürfnis, zuhause im Vertrauten Sicherheit zu tanken, um danach wieder mindestens den Himalaya zu besteigen oder zum Mond zu fliegen…

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