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Mein Ruhepol

Oktober 9, 2013

Die letzten Wochen (und auch die kommenden) sind voll mit Arbeit und Terminen. Alles schön, stressig zwar, aber trotzdem schön. Aber wenn man so den ganzen Tag werkelt und werkelt und auch abends noch werkelt, dann braucht man irgendwann mal eine Ruhepause.

Mein Ruhepol ist der Junge Mann. Genauer gesagt, die 30 Minuten in denen ich ihn ins Bett bringe. Wir beide brauchen abends mal eine Runde Ruhe und der Junge Mann hat sich dazu das ausgesucht, was er „Blaue Stunde“ nennt. Den Moment in dem er ins Bett geht, aber draußen noch ein ganz klein bisschen Restlicht gibt. Die Schule hat ihn nun soweit gebracht dass er üblicherweise so gegen 19 Uhr im Bett verschwindet und ich begleite ihn gern. Wir lesen ein Kapitel aus einem Buch, dann – Licht aus und …. kuscheln. Der Junge Mann und ich genießen die 10 Minuten vor dem Einschlafen in denen man sich noch ein bisschen ankuscheln kann, bisschen singen oder erzählen oder kitzeln. In denen ich Dinge erfahre, die ihm sonst zu „weich“ sind, und die ja gar nicht zu ihm als Jungen passen. Er nutzt diese Zeit, er genießt diese Minuten. Und ich auch.

Dann, irgendwann…. höre ich es neben mir im Dunkeln ruhig atmen. Tief, fest, eingeschlafen. Ich höre ihm noch ein paar Minuten zu und denke über mein Leben nach. Dann kann ich weiterwerkeln, der Junge Mann hat mir wieder Kraft gegeben.

Danke, Junger Mann.

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One Comment leave one →
  1. Oktober 11, 2013 3:36 pm

    So ist es auch, wenn man die Enkel ins Bett bringt.

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