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„Putztipps berufstätige Muttis“

August 31, 2014

„Putztipps berufstätige Muttis“ war tatsächlich eine der Suchanfragen, mit denen Menschen auf meinen Blog stoßen. Ganz ehrlich: da kann ich Sie wohl nicht mit unbeantworteten Fragen hier wieder weglassen!

Tatsächlich ist es nämlich so: seit ich nun mit dem Jungen Mann alleine zuhause bin, und das wird ja noch ein paar Monate so gehen, seitdem also ist das mit dem Putzen echt eine Herausforderung. Prinzipiell habe ich das Gefühl, dass es IMMER irgendwie dreckig ist. Staubsaugen – müsste man mal. Bad putzen- auch. Staub puscheln, Herd putzen, Kühlschrank ausmisten, Bettwäsche wechseln – ständig dräuen irgendwelche mit Putzen verbundene Tätigkeiten. So oft, dass ich das Gefühl habe, ich würde eigentlich ständig irgendwo saubermachen. Dabei habe ich bereits den gesamten Samstagvormittag solchen Tätigkeiten gewidmet, aber auch unter der Woche hörts einfach nicht auf! Ich bin schon mit Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen, ach ja – Mappe kontrollieren, Herzensarbeit durchziehen und war da nicht was mit Freizeit fürs Erholen? – ziemlich gut ausgelastet. Dieses ständige Putz-Dräuen nervt.

Ja, mich nervt das. Ich hasse Putzen. Und obwohl ich seit meiner Teenagerzeit (Tomaten hinter den Büchern) und ersten Studentenzeit (Wollmäuse hinterm Bett) wirklich besser geworden bin – so gut wie meine Mutti werde ich wohl nicht mehr. Und daher würge und schürge ich fast jeden Tag irgendwo. Und Mutti sagt: „Kind, du bist doch mehr so der akademische Typ – ich hab dir mal den Mülleimer geputzt!“. Dafür nochmal: DANKE, denn er strahlt auch 7 Wochen später noch blitzeblank!

Also, lieber Anfrager mit „Putztipps berufstätige Muttis“: helft lieber MIR putzen als hier dumme Fragen zu stellen!

 

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3 Kommentare leave one →
  1. August 31, 2014 7:46 pm

    🙂 willkommen im Club! Wenn man den ganzen Tag zuhause ist wird die Wohnung schmutziger als wenn man abends nach Hause kommt und morgens die Wohnung wieder verlässt. Auch sehen die Fenster im strahlenden Sonnenschein immer streifig aus, was auch abends kaum auffällt weil man eh die Storen runterlässt oder besser die Vorhänge zieht. Ich habe zum ersten Mal in 15 Jahren Muttersein einen Haushaltsplan aufgestellt und bedaure es, das nicht früher getan zu haben. Wenn ich ihn genau befolge habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, das Haus wird innerhalb einer Woche geputzt und ich habe tatsächlich etwas freie Luft – nur zu empfehlen!

  2. September 1, 2014 7:15 am

    Putzen wird überbewertet, Die Häufigkeit des Fensterputzens sogar ein Indiz nachlassender Intelligenz. *Pfeif*

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