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„Frisuren für berufstätige Mama“! Call me Beauty-Blog…. Teil 1.

November 3, 2014

Super. Darüber wollte ich schon länger mal was sagen. Und jetzt kommt hier tatsächlich diese Suchanfrage „Frisuren berufstätige Mama„. Also los, mit dem Beauty-Blog-Ausflug mit Mama007 und ihren feinen, langen Haaren. Und Vorsicht, alles was ich hier schreibe, schreibe ich als Mensch, der lange Haare schon sehr sehr lange trägt. Und der es prinzipiell eher unangenehm findet von Menschen mit ungekämmten langen Haaren umgeben zu sein, die sich keine Zeit nehmen (können) für ´ne richtige Frisur. Ich bin also nicht objektiv. Bin ich allerdings ja nie so wirklich – also isses auch irgendwie egal. Gut. Das vorweg.

Es ist nämlich so: ich habe ziemlich lange Haare. Und, wie Papa007 öfter zu bemerken pflegt, wenn ich keine Zeit für meine langen Haare habe und sie einfach irgendwie in etwas Frisurartigem trage was vorrangig dem Kriterium „Hat nicht länger als 5 Sekunden gedauert“ entspricht: Warum hast du lange Haare, wenn du sie nicht trägst? Hatta ja irgendwie auch recht. Wenn schon lange Haare, dann kann man sich auch ne richtige Frisur machen. Sollte man vielleicht sogar, denn wenn ich morgens wach genug bin um mir all die anderen berufstätigen Frauen im ÖPNV anzuschauen dann sehe ich eigentlich nur: Pferdeschwanz, strähniges offenes Gehänge und vielleicht mal noch nen Zopf*. Maximal ´n Zopf. Menschen, die ihre Haare in eine richtige Langhaarfrisur (geteckt, gewickelt, geflochten?) bringen, kann man eigentlich an einer Hand abzählen. Und da ich meine langen Haare ja doch sehr mag, arbeite ich seit Längerem dagegen an. Und weil meine eigenen Frisuren auch gerne mal überarbeitet werden dürfen und ich morgens alleine mit Kind auch nicht endlos Zeit habe für Lockenwickler, Waschen, Föhnen, Strähnen, habe ich einfach mal Youtube befragt. Ich finde aber auch, dass mit Ende 30 meine Frisuren so sein können, dass sie nicht wie 18 rüberkommen. Große gesteckte Flechtfrisuren mit nem Haufen Deko mach ich also eher nicht, allerdings bin ich sowieso eher der „Diskret – aber – schön“-Typ. Steckfrisuren mit ner Menge Toupieren kann ich mir mit meinen feinen Haare auch  nicht leisten, erstens dauerts zulange, zweitens kann ich die Haare dann nach 3 mal Toupieren abschneiden weil sie total hinüber sind. Also Youtube.

Mein Ideal der Frisuren des späten 19. Jahrhunderts & des frühen 20. Jahrhunderts , die ich für lange Haare ganz bezaubernd finde (aber die ich ohne Zofe & morgens 3 Stunden Ankleideritual nicht schaffe) wird noch am ehesten von Kaley Melissa vertreten, deren wunderbare Ideen ich immer mal wieder ausprobiere. Bevor jetzt aber alle Kaley googeln, gibt es drei wirklich entscheidende Punkte für die Wahl des besten Youtube-Channels.

Erster Faktor: Haartyp. Nicht ganz unentscheidend bei den Videos auf Youtube ist ja, jemanden zu finden dessen Haar ansatzweise dem eigenen entpsricht. Wenn ich nämlich Dinge ausprobiere, die vom Haartyp eher dem dicken festen Haar (dazu gehören viele Videos asiatisch- oder vorderasiatisch-stämmiger Frauen) entsprechen, sieht das Ganze bei meinem sehr feinen Haar entsprechend dämlich aus.

Zweiter Faktor: Zeit. Ich habe morgens ca. 3-4 Minuten für eine Frisur. Mehr Zeit kann ich vergessen, und ich sollte auch bedenken, dass ich neben Bürsten & Hochstecken auch noch „HAST DU DICH ANGEZOGEN????“ rufen muss, Zahnpasta auf die Bürste machen und daran erinnern muss, dass die Federmappe in der Schultasche steckt. Totale Konzentration ist also nicht drin und im schlimmsten Fall muss ich noch mit einem Mund voller Haarnadeln einmal durch die Wohnung laufen um meinen Worten mehr Gewicht zu verleihen. Frisuren, die mit den Worten „Teilen Sie Ihre Haare in 7 kleine Abteilungen und und toupieren Sie jetzt 3 Minuten lang….“ beginnen, die kann ich gleich wegklicken. Ich brauche eher die „5 quick hairstyles for working women“ oder Ähnliches.

Drittens: Haarwäsche. Es ist ein bisschen schwierig, sich als berufstätige Mutter jeden Abend 1 Stunde Zeit zu nehmen um die Haare zu waschen, damit sie immer schön frisch sind. Ehrlich gesagt, ist mir Ausruhen, eine saubere Wohnung & Herzensarbeit auch wichtig. Außerdem ist das nicht gut für die Haare. Die meisten Haarvideos gehen jedoch davon aus, dass man gerade wunderbar duftendes, frisch gewaschenes und gebürstetes Haar auf dem Kopf trägt. ZONK. Ist eher nicht so oft der Fall. Dafür gibt es mehrere Lösungen:

  • Frisuren finden, die am 1., 2. und 3. Tag nach der Wäsche passen. Es gibt tatsächlich Frisuren, die bei mir im frisch gewaschenen Haar nicht halten, weil dann alles rutscht. Die gehen dafür am 1. & 2. Tag nach der Haarwäsche super. Andere sollte man wegen der erwünschten „Luftigkeit“ des Hochsteckens nur direkt nach dem Waschen machen, alles andere sieht bei ganz leicht angefettetem Haar dann unschön aus.
  • Haarbänder. Bad Hair Day oder Null Zeit? Haarbänder helfen und überdecken locker 30-50 % des nicht mehr ganz so frisch gewaschenen Kopfes. Die Frisur dann einfach wie immer machen & den Rest mit dem Band abdecken! Tadaaaa!
  • Haarpuder. Bitte nicht lachen. Es ist erstnhaft so, dass die Kosmetikindustrie Dinge anbietet, die das Haarewaschen verschnellern sollen. Trockenshampoo etwa. Hab ich einmal ausprobiert & es war eklig & hat nix gebracht. Loose-Loose-Situation, sozusagen. Stattdessen aber, und das machte auch schon meine Mutter (aber wer will Mama schon glauben, Müttern glaubt man eh keiner, und schon gar nicht das eigene Kind, zumindest solange nicht, bis andere Quellen das Ganze bestätigen!): Babypuder ist das Kosmetikum der Wahl. Einfach ein bisschen auf den Haaransatz, einmassieren – tadaaaa… frischeres Haar. Ein Traum für alle berufstätigen Mütter mit Eile vorm Spiegel.

Wenn man also all diese Punkte bedacht hat, steht eigentlich dem Suchen der Frisuren nix mehr im Wege. Einfach mal abends statt oder neben Fernsehen etwas Youtuben. Eventuell dann auch mal abends oder am Wochenende vor dem Spiegel ausprobieren um zu sehen ob es die „ICH-HAB-AM-MORGEN-NUR-3-MINUTEN-ZEIT!“-Regel übersteht oder mit ein wenig Übung überstehen könnte.

Zudem sollte man einige Dinge dann doch zuhause haben damits mit der Frisur hinhaut:

  1. Haarnadeln, zum Hochstecken. Eventuell sogar ein paar  Haarkämme, mit oder ohne Deko. Hier darauf achten, dass sie im jeweiligen Haar auch halten, ich persänlich kann zum Beispiel nur gedrehte Haarkämme nutzen weil alles andere aus meinem Haar direkt wieder rausrutscht. Und Haargummis, möglichst unauffällige damit man sie nicht so sieht wenns am Ende gesteckt und gekämmt ist.
  2. Haargadgets. Ich liebe ja Haarnadeln mit ein bisschen Kram dran, aber diskret musses sein!
  3. Haarbänder & Babypuder (s.o.)
  4. ne gute Bürste.

Und wenn man das dann mal gefunden hat, kann man fast jeden Morgen (außer es geht was irgendwie total schief, die Haarnadeln fliegen herum oder alles fällt auseinander) eine Frisur mitnehmen, mit der man dem 19. Jahrhundert etwas näher ist als vorher. Und das alles in 3 Minuten!Wenn das alles nicht funktioniert (siehe auch => BAD HAIR DAY), dann durchatmen und die 3-Sekunden-Variante machen, die man immer macht. Und weil natürlich eine Frisur super ist, ein gepflegtes Äußeres aber auch, heißt es heute:

Bleiben Sie dran, wenn es in der nächsten Folge heißt: „Call me Beauty-Blog – Kosmetik für berufstätige Mamas.“

Hier nochmal die Liste von mir präferierter Youtube-Channels, auch wenn einige wegen anderer Haartypen eher weniger von mir nachgemacht werden können:

Kaley Melissa

Luxy Hair (dickes, langes Haar)

The Small Things Blog

Cinthia Truong (sehr dichtes langes Haar, funktioniert aber auch bei mir, sieht dann nur bisschen anders aus…)

*Ich kenne einige Menschen, die ihr langes Haar offen, gezopft oder gepferdeschwanzt tragen. Die investieren jedoch ähnlich oder sogar mehr Zeit wie ich darein und sehen daher entsprechend nett damit aus. Meine Meinung oben bezieht sich auf Menschen, die in ihr ungebürstetes Haar einfach nen Haargummi oder ne Haarspange zwängen. DAS sieht dann eher nicht so toll aus. IMG_2754.JPG

 

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4 Kommentare leave one →
  1. November 4, 2014 9:50 am

    Danke für diesen schönen Beitrag, der mich inspiriert und beruhigt hat. Ich bin also nicht die einzige, deren Kopf nicht jeden Tag wie der junge Morgen durftet. Für einen Beauty-Blog fehlen jetzt aber noch die You-Tube-Chanel-Empfehlungen 🙂

  2. November 5, 2014 7:41 am

    Siehste, und ich denke immer, Warum hat die lange Haare, wenn sie die dann zusammen und hoch steckt? Trotzdem habe ich Deinen Blog mit Interesse gelesen, denn manchmal, zB beim Klettern, stört mich das lange Haar. Da könnte frau ja, statt das einfach irgendwie zusammen zu wurschteln, auch chic aussehen, vor allem im Winter, wenns in die Kletterhalle geht und frau vorm Sport noch ein Viertel Stadt durchqueren muss

    • November 5, 2014 6:38 pm

      Wenn man sehr feines Haar hat dann sieht das offen sehr sehr schnell nur speckig aus. Das willste dann auch nicht. Also: stecken & frisieren!

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