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Beste Suchbegriffe bis März 2014

März 1, 2015

Heute wieder: Dinge, die Menschen bei Mama007 suchen. Beeindruckend für welche Themen dieses Blog zuständig zu sein scheint!

“lustig aussehende Spanier” – wir sind zwar binational, aber ob wir lustig aussehen….?

“entschuldigungs sätze für ein kundendienst” – bitte, senden Sie mir eine Nachricht, ich helfe Ihnen gerne weiter.

“rhetorisches mittel weil” – WEIL du jetzt ins Bett gehen sollst!

“adrenalin für zuhause” - hab ich schon, danke sehr. Junger Mann & Arbeit reichen mir da vollständig aus.

“compsognathus nahrung” – das verweise ich lieber an die Fachleute. Ich würde ja sagen: Pflanzenfresser!

“an glumert” – schön. Das ist aus Christa Wolf, einer meiner Lieblingsschriftlerinnen.

“fragen der menschheit” – welche denn? Weltfrieden? Erderwärmung? Ich arbeite daran!

“individualitättheorie an kindern” – jedes Kind ist individuell. Und jede Eltern auch.

“können sie bitte die müsik ausmachen” – Warum denn, mögen Sie meine MÜSIK nicht?

Musik zum In-Sich-Reinhorchen.

Februar 25, 2015

Musik zum In-Sich-reinhorchen: Joan Baez – Diamonds & Rust.

Musik zum In-Sich-Reinhorchen

Februar 16, 2015

Heute, wieder: Musik zum In-Sich-Reinhorchen.

Gerhard Schöne. Oder fehlt da noch was?

Musik zum in-sich-reinhorchen

Februar 7, 2015

Ich glaube, ich mach hier mal ne Rubrik “Musik” auf. Nicht, weil man mich darum gebeten hätte, sondern weil ich momentan viel Musik höre. Musik zum In-Sich-Reinhorchen.

Heute: Gundermann. Keine Zeit mehr.

Beauty-Blog auf Kur: Haarseife, Kokosöl & Chlorwasser.

Februar 4, 2015
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Ja, das mit der Beauty. In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich da bei einigen Mitleserinnen wohl echt was angestoßen habe und ich finds SUPER! Wie schön, dass es euch auch gefällt! Denn etwas mehr Schminken und Frisieren gibt mir das Gefühl, frischer auszusehen und ohne jetzt gleich in die Falle “Ich seh gut aus – also gehts mir gut” zu stürzen finde ich doch, dass es mir hilft den Tag positiver anzugehen. Daher heute und hier ein kleines Update zum Thema “Beauty auf Kur”.

Vor der Kur hatte ich eine Seite entdeckt, die definitiv Suchtpotential hatte: Langhaarnetzwerk. Da kann man sich verlieren, weswegen ich da auch immer nur portionsweise lese. Von da war es nicht weit zum Flechtwerk und den Frauen mit den langen Haaren. Und alle, alle, alle benutzen sie Haarseife. Sie hilft angeblich bei allem: feines Haar, Haar das nicht wachsen will, Haar jeder Couleur. Also wollte ich das auch ausprobieren aber es ergaben sich da so einige Probleme. Nicht beim Kaufen, denn man bekommt Haarseife schnell und (für Bioqualität) recht erschwinglich bei SAVION. Ich empfehle das Probierpaket. Da sind vier Stückchen drin, da kann man gut probieren.

Die Schwierigkeiten ergaben sich, wie immer, in den Niederungen der Realität Ebene. Benutzt: und das Haar war auch am nächsten Tag seifig und irgendwie…. komisch. YouTube, mein Freund, bescherte mir mehrere Abende mit Haarseife-Tutorials. Dazu sage ich, glaube ich, lieber nichts denn ich habe Dinge erfahren die ich mir gern erspart hätte (zum Beispiel wie die haarseifenden Frauen es mit dem Essen und der restlichen Hygiene halten). Aber ich weiß nun auch, dass bei “Haarseife + Hartem Wasser” sogenannte Kalkseife im Haar entsteht. Dies bekämpft man mit gefiltertem Wasser & Essigrinse (auch “saure Rinse”). Also einer Mischung aus ganz wenig Essig und kaltem, gefiltertem Wasser. Läuft! Tatsächlich ist mein Haar nun länger frisch und komplett “biologisch“. Endlich verstehe ich wie meine Oma es schaffte, als Jugendliche nur alle vier Wochen die Haare zu waschen! Nicht, dass ich nun nur alle vier Wochen…. aber einmal die Woche reicht meistens aus!

Dazu kam der Oberknaller Kokosöl. YouTube hatte mir das gleich mitempfohlen, besonders für die Haarspitzen aber auch für den ganzen Körper, zum Kochen und überhaupt. Am besten alles aus dem gleichen Töpfchen. Naja, für alles zusammen… das war mir bisschen viel. Aber Kokosöl ausm Bioläden kostete nicht die Welt, also los und für die Kur ein Tiegelchen abgefüllt. Vor der dreiwöchigen Fahrt zur Kur also eingepackt: Haarseife im Probierstückchen, Kokosöl-Tiegelchen, ein Fläschchen selbst abgefüllter Essig. Den Wasserfilter ließ ich zuhause, stattdessen wusch ich drei Wochen lang mit Volvic. Das fühlte sich ziemlich, äh….., dämlich an. Aber was solls! Auf Kur wusch ich also drei Wochen die Haare mit Volvic, Haarseife und Essigrinse. Das lief soweit ganz gut, nur dass das Chlorwasser des Schwimmbads irgendwann dazu führte, dass ich mich trotz Duschens am liebsten immer nur am ganzen Körper gekratzt hätte. Aber wozu hat man Kokosöl dabei? Von oben bis unten mit Kokosöl eingeölt ging es schon viel besser. Und das Meerwasser? Das Salz in den Haaren? Wer gut bürstet, ist gut beraten und damit war ich dann auch schon durch mit der Beauty.

Es lohnt ja nicht wirklich, sich groß zu frisieren wenn man den ganzen Tag Gymnastik macht, badet oder mit Mütze am Strand spazieren geht. Und schminken braucht man sich auch nicht. Denn: hier gehts um mich und mein Wohlbefinden. Hatte ich – auch ganz ohne groß gesteckte Frisuren und MakeUp!

Kika, du Verräter….

Januar 31, 2015

Ehrlich gesagt, ist Kika bei uns eine echte Größe. SuperRTL und andere “Kinderkanäle” kommen nur sehr selten zum Zuge, denn Kika hält die Vormachtstellung mit Programm ohne Werbung und gut ausgesuchten Serien & Filmen. Das Programm ist sogar zeitlich mehr oder weniger auf eine bestimmte Altersgruppe abgestimmt, und so können wir sicher sein, dass der Junge Mann etwas schaut das er mag und das ihm “liegt” wenn er abends mal den Fernseher einschaltet.

Nur über Weihnachten & Neujahr hatte Kika sein Programm leicht abgeändert und brachte um 17:40 Uhr bereits einen Film, der eher an, sagen wir mal, 12-14-Jährige gerichtet war. Trio – Odins Gold war super gemacht und bestand aus drei Kindern, die einem Medaillon auf der Spur sind. Ich würde es sofort weiterempfehlen – aber mir war klar, dass es für den Jungen Mann mit seinen 7 Jahren eventuell noch ein bisschen zu komplex ist. Auch die Bildsprache, die Geschichte, die eher in Richtung Krimi / Suspense ging…. naja. Ich saß neben dem Jungen Mann und wir schauten mal so 10 Minuten zusammen. Er fands super. Als jedoch die Rede auf eine Leiche im zugefrorenen See kam, in dem die Kinder gerade hochtechnologisch nach dem Medaillon fischten – das war mir doch etwas viel. Nicht, dass die Leiche jemals in Bild gekommen wäre, aber alleine das Reden darüber und dann das Verfolgen von Spuren zu einem Haus, in dem ein älterer Mann lebt, dessen seinen Bruder verschwunden ist (andetuungsweise hatte er ihn verschwinden lassen….), also das war doch harter Tobak.

Junger Mann”, fragte ich, “ist dir das nicht zu gruselig?”

NEIN!!!” sagte der Junge Mann sehr vergnügt und schaute weiter zu, wie zwei der drei Kinder sich heimlich ins Haus schleichen. Ich sah schon an seinem Gesicht, dass ihn das mächtig mitnahm. Er kuschelte sich enger an und fragte 20 Sekunden später:
“Mama….. was ist eine Leiche?”

“Ähhh, ein toter Mensch, Junger Mann.”

“Mach aus, dann will ich das nicht sehen!”
Natürlich haben wir sofort abgeschaltet. Kika, du Verräter, ich hatte mich auf dich verlassen, besonders was das Programm in Beziehung zur Altersstruktur angeht.

Wiederholung von Odins Gold, für größere Kinder, übrigens gerade in diesen Tagen….

 

Hinter unseren Türen

Januar 30, 2015

Die Kur ist vorbei. Und nun kann ich auch sagen, warum eine Verlängerung für mich nicht in Frage gekommen wäre.

Es waren die anderen Frauen. Die anderen Mütter. Natürlich gab es da welche, mit denen ich viel Zeit verbrachte. Frauen, von denen ich das auf den ersten Blick nicht gedacht hatte, gerade das uns soviel verband konnte ich erst nicht glauben. Und auch Frauen, von denen ich schon dachte, dass wir uns vielleicht verstehen.

Was mich die letzten Tage in der Klinik wirklich belastet hat, war der Ton vieler Mütter zu ihren Kindern. Ich gebe gerne zu: auch bei uns wird gestritten. Es wird manchmal rumgebrüllt. Manchmal fliegt sogar eine Tür. Und danach – danach reden wir miteinander. Ich bin stolz darauf, dass wir uns streiten können, und das hier jeder seine Meinung sagt. Laut, manchmal. Und auch leise. Es ist hier also kein “Hort des Friedens”, in dem immer alles wunderbar himmlisch zugeht. Aber es ist hin & wieder. Dort war es jeden Tag, jede Stunde. Und ihr werdet den Unterschied gleich merken:

Jaul nicht rum! 

Das kannst du sowieso nicht!
Lass das!
Halt die Klappe! Dein Bruder auch!
Ihr sollt mich nicht nerven!

Lasst mich jetzt endlich in Ruhe und seid still!

Lass das!
Hör auf, sonst kriegste eine gelangt!
Du kannst gleich aufhören, sonst…!!!!!

Du schaffst das eh nicht, lass es!

Das sind alles Zitate aus den letzten 7 Tagen. Und ich konnte nix machen, nur immer wieder denken: wieviel Gift wird da in ein 2-3 Jahre altes Kind geschüttet! Was sagt dir das, kleiner Mensch? Du bist unerwünscht. Du machst sowieso alles falsch. Du kannst nichts. Mama mag dich nur, wenn du den Mund hältst.

Die Kinder bekamen das in jeder Situation zu hören. Wenn sie mal alleine was machen wollten: laufen, zum Beispiel. Oder sich Essen holen. Oder die Treppe nehmen. Den Mund aufmachen. Den Kopf woanders hindrehen, vielleicht dahin wo gerade ein Dutzend Kinder rumjuchzte (weil die Mütter nicht hinschauten). Wenn sie sich mal über was beschwerten. Zum Beispiel darüber, dass es laut war. Und ungewohnt. Und dass die Kur eben eine Umstellung war. Und dass man das als Kleiner Mensch schwer verarbeiten muss.

Ich konnte das zum Ende hin nur noch sehr schwer ertragen, und ich habe noch nie in meinem Leben soviel Kinder schreien und schluchzen hören. Morgens, mittags, abends. Beim Einschlafen (nicht schnell genug), beim Mittagsschlaf (nicht leise genug), beim Essen (nicht ordentlich genug). Beim Aufwachen (nicht lieb genug).

Und ich durfte beobachten wo das endet: bei 6-jährigen die ihren Müttern nicht mehr zuhören. Bei 13-jährigen, die mich mit “Was is´n das für ne Kacke?” im Familienraum begrüßen. Hass und Selbsthass zeitigen die zu erwartenden Ergebnisse.

Heute saß ich hier in Berlin in einem Café und las ein paar Minuten. Auf den anderen Plätzen saßen zwei Familien: typische berliner Punks und Öko-Leute. Rastalocken, Hund dabei, Ökoklamotten. Und Kinder. Kinder, die sich auch mal durch den Laden bewegen durften ohne gleich angeschrien zu werden. Deren Eltern sich Zeit nahmen, um das Kind durch den Raum zu begleiten. Es aufs Sofa zu stellen & mit ihm aus dem Fenster zu schauen – um dann mit den anderen Erwachsenen weiterzureden. Es wurde nicht geschrien, nicht gemeckert, nicht angebrüllt. Und die Kinder waren…. ruhig. Mir ist klar, dass das ein Idealzustand war. Aber mir wurde klar, wie sehr der Unterschied mich betroffen gemacht hat.

Mir ist in diesen Tagen viel über mich, unseren Erziehungs-“Stil” und unsere Familie klargeworden. Und ich weiß jetzt, dass ich andere Menschen sehr hassen kann. Vor allem manche anderen Mütter.

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