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Noch mehr Hörspiele für Große Jungs.

April 23, 2015
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Hörspiele gehen ja, wie erwähnt, immer. Momentan vor allem eines, das ich zur Rezension erhielt. Und ein anderes, das mir wärmstens empfohlen wurde. Das heißt: eigentlich rezensiert ja der Junge Mann, indem er anhört, wieder zuhört oder eben nicht.

Diesmal handelt es sich um: die Große Hörspielkiste für Entdecker. Darin enthalten: eine CD namens “Die Welt der Magie”, dann noch “Die Welt der Drachen”, der Piraten und des Alten Ägyptens. Alle vier nehmen ihren Anfang in Warwicks wundersamem Buchladen im London des frühen 20. Jahrhunderts und der ältere Herr, der den Laden führt, gerät ständig in irgendwelche Verstrickungen, die ihn eben in besagte Welten führen. Mit gut 70-75 Minuten länger als unsere üblichen CDs, aber spannende Geschichten, ziemlich gut recherchierte Details (zumindest von Ägypten her kann ich das ein bisschen beurteilen….), einige nette Liedchen und auch immer wieder actionreiche Momente führen dazu, dass der Junge Mann die CDs immer und immer und immer wieder einlegt. Selbst bei eher mädchenbehafteten Themen wie Magie, denn die Geschichten werden so dargebracht, dass sowohl Jungs als auch Mädchen sich angesprochen fühlen. Super und ein absoluter Dauerbrenner seit 3 Wochen, ganz im Gegensatz zu …..

…. der mir empfohlenen Reihe “Abenteuer & Wissen” des Jumbo-Verlags. Hier hatte ich auf Empfehlung die CD “Magellan – auf den Spuren eines Entdeckers” gekauft. Grund dafür waren die super recherchierten Hörspiele, verbunden mit aktuellen Menschen, die ähnliches heute machen. In diesem Fall: ein bekannter Weltumsegler. Leider war der Kauf ein ganz schlimmer Fehler, denn: zwar ist diese CD ab 8 Jahren empfohlen, genau wie alles andere was der Junge Mann gerade hört. Aber die recht detailreichen Beschreibungen wie Magellan sich auf der Reise mit seinen Ko-Kapitänen auseinandersetzen muss, inklusive Auspeitschen, Kehle durchschneiden und anderem, führte dazu dass der Junge Mann mir die CD umgehend und noch VOR Ende des ersten Hörens zurückgab mit den Worten: “Die will ich NIE wieder hören! Das ist ganz schlimm!!!! Danach kann ich nicht schlafen!!!!”. Liebe Leute vom Jumbo-Verlag: Super Konzept, aber selbst abgebrühte Star Wars-Fans sind mit diesen blutigen Details überfordert. Und andere CDs der Reihe kann ich mir daher wohl sparen, denn der Junge Mann wird dem Ganzen so kritsch und leicht ängstlich gegenüber stehen, dass das wohl nix mehr wird.

Schwerkraft

April 17, 2015

Schwerkraft ist mein Feind. Ständig fällt mir was runter und bleibt liegen. Es ist eben einfach UNTEN. Auf dem Boden. Und wenn ich einmal dem Sofa nachgebe, habe ich verloren. Dann bin ich nämlich auch unten, wenn auch nicht auf dem Boden.
Warum können Tage nicht 48 Stunden haben, voller Arbeitslust? Dann bräuchte auch niemand mehr die Schwerkraft und ihre Anziehung und der Junge Mann müsste nie wieder seine Lego Star-Wars Laserdinger, äh, -schwerter, suchen, weil die ja nie runterfielen.

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Und ich hätte endlich genügend Zeit für Familie, entspannen, Herzensarbeit und alles andere.

Parallelwelten

April 13, 2015

Es geht mir schon sehr lange so. Und je näher wir uns sind, desto stärker ist sie, die Parallelwelt mit dem Jungen Mann.

Es ist nämlich so: wenn ich mit dem Jungen Mann irgendwo bin, also ich mit ihm, oder wir alle drei zusammen, dann zählt irgendwie nur er. Das muss wohl so eine Art Mutter-Ding sein – aber meine Welt verengt sich etwas und ich nehme alles mit ihm zusammen intensiver war. Dafür treten aber äußere Eindrücke viel stärker zurück. Wenn wir Hand in Hand laufen oder irgendwo Pause machen, dann ist es noch viel auffälliger. Die Nähe des Kleinen, jetzt Jungen Mannes sorgt dafür. Wir bilden eine kleine Blase, so ist mein Eindruck. Da drin sitzen wir beide, der Junge Mann und ich, und halten Händchen. Oder er hüpft gerade irgendwohin und ich gucke zu. Oder wie erzählen uns was. Oder wir spielen was.

Und in fast allen Momenten ist es dann so, dass für mich die Außenwelt zurücktritt und nur noch unsere Realität existiert. Das kann fast süchtig machen und ich bin mir sicher, dass solche Situationen nicht mehr so lange und so oft auftreten werden – er wird ja größer und Händchenhalten wird sicher bald ausfallen.

Black Box Schule

April 8, 2015

Seit August 2013 geht der Junge Mann in die Schule. Und er mag´s, immer noch. Er liest wie ein Weltmeister und entziffert alle Margarinenpackungen, Einkaufszettel und sogar Dinge wie “Bitte wahren Sie den Diiiiiis-krrrreeeet-i-on-s-aaaaaabs-taand.“. Nicht schlecht! Er rechnet wahnsinnig gerne. Vorwärts und rückwärts, er multipliziert und subtrahiert dass der Wald brennt. Seinen Wunschzettel hat er alleine verfasst dies Jahr.

Es hat sich viel für uns geändert, aber vor allem eines: Schule ist irgendwie für uns als Eltern beziehungsloser als der Kindergarten. Und nicht nur für uns, für viele andere Eltern auch, wenn man mal so rumhorcht. Man geht morgens hier und liefert den Jungen Mann am Schultor, der Straßenecke der nächsten Ampel ab. “Mama, du kannst jetzt gehen!!!“, heißt es dann. Okay, ich gehe. Nachmittags holt man ihn ab und sieht ebenfalls keinen außer der Erzieherin, die kurz den Jungen Mann rausschickt zum Nachhausegehen. Andere Eltern sehe ich eigentlich – mal überlegen – selten. Im Winter schon mal gar nicht. Man redet wenig miteinander. Ich habs wirklich probiert, aber da kommt wenig zurück. Also lass ich es. Ich muss nicht unbedingt mit anderen fraternisieren, wenn die kein Interesse daran haben.

Überhaupt ist das alles etwas distanzierter in der Schule. Von unserem Kindergarten war ich ja gewöhnt dass es immer mal ein Wörtchen zwischendurch gibt, Updates und Zusatzinfos am Schwarzen Brett. Jetzt: Schluß damit. Es gibt die Elternsprechstunde, 2Mal pro Schuljahr, mit Einschreiben für die 15minütigen Zeit-Slots. Sonst – Sense. Dabei haben wir noch Glück dass wir unsere Klassenlehrerinnen nötigenfalls mal bei der Hofausicht am morgen sehen können, falls wirklich was Wichtiges anliegt. Ja, es war eine Umstellung. Und ist es auch nach 2 Jahren immer noch, denn Informationen bekommt man eben wirklich ausschließlich, wenn man sie den Leuten trotzig abfordert. Und auch dann sind sie häufig widersprüchlich, sodass man eigentlich mindestens 3 Leute (LehrerInnen, HortnerInnen, andere Eltern) fragen muss bis man eine Idee davon hat, wie das Entsprechende Problem sich erklärt. Niemand hat Lust, irgendwelche Infos freiwillig rauszurücken. Also: Weniger Info, mehr Vertrauen auf die Aussagen des Jungen Mannes, die aber eben notorisch fragmentarisch sind. “Wie wars in der Schule?” – “GUT.”Also: Eigenverantwortung.

Aber was heißt Eigenveranwortung, wenn es Eltern gibt die eben mehr Informationen von Seiten der Schule bräuchten? Eltern, die vielleicht weniger trotzig eigenverantwortlich sich um Informationen oder das Schulleben ohres Kindes an sich kümmern? “Die, die es bräuchten, kommen sowieso nie!” sagen die LehrerInnen. Na toll. Warum bin ICH dann eigentlich hier? Ich muss nicht darüber informiert werden, dass die Kinder pünktlich & mit Frühstück im Bauch da sein sollen!

Hörspiele für Große Jungs.

April 6, 2015

Achtung: es folgt in gewissem Sinne Werbung.

Der Junge Mann liebt Hörspiele und hört sie, bis die CD kaputt ist. Die ganze Was-ist-Was-Reihe haben wir mittlerweile fast durch, und daher wars Zeit für was Neues.
In diesem Fall für

1) geolino. Gedacht für Kinder ab 8, habe ich das jetzt einfach mal mit 7 Jahren ausprobiert. Wenn das Kind mit 4 Jahren CDs für 5-jährige hören kann, dürfte das ja wohl auch gehen!

Ich mochte diese CD sofort, denn Wigald Boning ist einfach ein klasse Erzähler und alle Infos (hier zum Thema Spione & Detektive) wurden einfach dargestellt und verständlich, aber spannend!, rübergebracht. es geht kurz um die Entwicklung von Spionage, die Teilung in Wirtschafts- und politische Spionage, Detekteien, Spionage für gute Zwecke und Krimiserien. Lediglich die geolino-Eigenwerbung für die eigene Krimiserie zwischendrin finde ich etwas unpassend. Haben die das echt nötig???? Nach x veröffentlichten CD´s ? Ich denke eigentlich: nein.

Richtig gut dafür der Schluss der CD, an dem es nämlich um das Thema Internetsicherheit für Kinder geht. Ganz kurz werden hier in 5 Regeln die Nachverfolgbarkeit von uns allen im Netz klargemacht. Das fand ich super, denn obwohl der Junge Mann noch nicht im Internet unterwegs ist, weiß er doch sehr wohl dass es das gibt. Und man kann nicht früh genug erklären (lassen), worauf dabei zu achten ist. Also: SUPER! Wir werden an der Reihe dranbleiben.

Zum 2) besitzt der Junge Mann seit einiger Zeit die CD “Eule findet den Beat“. Eule reist von ihrem Wald etwas unfreiwillig in die Stadt und trifft dort auf ihrer Suche nach dem Rückweg in den Wald verschiedene Tiere, die verschiedene Musikstile mögen. Die Jazz-Kellerassel, die Klassik-Motte, den Reggae-Papagei und die HipHop-Ratte. Unter anderem. Jedes Tier erklärt ihr, was das besondere an ihrem Stil ist und es gibt ein deutsches Lied in eben diesem Stil, in dem nochmal alles kurz zusammengefasst wird. Außer der Klassik sind dies ausschließlich Dinge wie: Jazz, Rock, Pop, Elektro, HipHop, Punk, Reggae. Seit Langem habe ich keine CD mehr gehabt, die ich auch als Erwachsene so problemlos 30mal hintereinander hören konnte! Die Tiere sind witzig, die Infos super und bei den Liedern wird gnadenlos von allen Anwesenden abgehottet. Also: Besorgt euch die. Großartig!

Beauty-Blog goes berufstätige Mama-Ökobraut. Wie ich mein Makeup änderte.

März 30, 2015

Wie das mit der Beauty* losging, schrieb ich ja: hier. Und hier. Und hier gabs die Sonderausgabe zu Beauty auf Kur. Was sich aber tatsächlich in den letzten Monaten getan hat ist, dass ich nicht mehr ausschließlich auf das zurückgreifen wollte, was die diversen Kosmetikmarken mir so bieten. Meine Haut ärgert sich über zuviel Kram, das weiß ich seit Jahren und es war ein Grund, mich nie zu Schminken. Oder, wie es eine Verwandte mal sagte: deine Haut ist so gesund, die kommt mit all den Produkten einfach nicht zurecht, die sie wieder ins Lot bringen sollen.

Also war ich recht fix auf der Suche nach Produkten, die möglichst wenig mit meiner Haut anstellen. Damit fallen viele viele Produkte einfach raus, vor allem die die man so gemeinhin in der Werbung antrifft. Da ich ein regelmäßgier Leser der schrot & korn bin (vor allem aufgrund des Namens und der wunderbaren Werbeanzeigen die mich regelmäßig amüsieren, besonders die Rubrik “Sonstiges“. Ich lese tatsächlich immer erst die Rezepte, dann den Beautyteil und dann die Werbung. Jede.Einzelne.Anzeige. Und amüsiere mich jedesmal königlich. Ich meine: veganer Fleischsalat? Chlorophyll-Entsafter?), also, da ich eine regelmäßige Leserin davon bin, werde ich auch regelmäßig über ÖKO-Makeup informiert. Und da war sie: die Lösung für eine meiner vielen Fragen: Foundation und Creme-Makeup im Vergleich. Einen Abend und mehrere Teetassen später war ich soweit mir ein Makeup-Mousse zu bestellen und auch einen Concealer, um die gröberen Probleme zu kaschieren. Und obwohl der Öko-Concealer leider mittlerweile aufgrund von Nicht-Funktionieren in der Versenkung gelandet ist, ist die Makeup-Mousse der einsame Knaller. Sie ist weich, sanft, meine Haut wird weder rot noch fleckig noch pickelig. Und ich seh trotzdem super aus. Unten drunten trage ich einen normalen Concealer, der Rötungen etc. super verbirgt, obendrauf die sanfte Mousse, die auch noch zart duftet. Ein Knaller! Und vor allem: in 3 Minuten bin ich morgens durch damit.

Außer der Gesichtshaut sind da natürlich noch andere Baustellen. Lippenstift zum Beispiel und die Haare! Und das Abschminken am Abend. Für alle gabs verschiedene Lösungen. Gerade bei den Lippen gehen konventionelle Lippenstifte irgendwie gar nicht. Meine Lippen sind beim Nutzen “normaler” Lippenstifte entweder total trocken danach oder ich muss sofort nachschminken. Leute, so geht das nicht! Viel zu viel Aufwand! Also: die Biomarke von DM probiert, und zack: weiche, sanfte Lippen und für mehrere Stunden ein super Gefühl. Top!

Wenn das Ganze am Abend wieder runter soll, stand ich länger vor einem Problem da ich jeden Abend mehrere Wattepads verbrauchte. Irgendwie ist das doof. Extrem viel Verbrauch für nichts. Gibts da keine Alternativen? Doch. Gibts. Nämlich Abschminkschwämmchen (wie etwa dieses hier), die man für wenige Euro erwirbt und die längere Zeit halten. Abschminkzeugs drauf, Schminken runter, Gesicht abwaschen und Abschminkschwämmchen auswaschen. Ende. Weniger Abfall, weniger Müll, weniger Umweltverschmutzung.

Und die Haare? Ach, die Haare. Ich habe alle Shampoos mit “Mehr Fülle”-Blabla mit leichtem Herzklopfen in die Ecke verbannt und wasche wie eine echte Ökobraut nur noch mit Haarseife. Und das funktioniert super, dauert unwesentlich länger als normales Shampoo und vermeidet Silikon und anderen Murks in meinen Haaren (und im Wasser). Natürlich ist mir klar, dass das eher unwesentliche Probleme sind. Aber ich fühle mich besser damit Produkte zu verwenden, die möglichst wenig Chemie enthalten. Und meine Haut & Haare scheinen damit auch zufrieden zu sein. Und, was das Wichtigste für mich ist, so im Alltag: es geht schnell, es funktioniert und es hält. Top!

*Übrigens: Ich krieg kein Geld für meine Beauty-Blog-Sparte. Und auch keine Pröbchen.

 

 

Ganz normale Frauen! Cagney & Lacey & meine Kindheit.

März 28, 2015

p01tlzc8Es ging um CSI. Und eine Freundin sagte: “Ooooooh, weißt du noch, das gabs doch diese beiden ——“ – mehr ist nicht nötig. “JA! CAGNEY UND LACEY!“. So ist das mit Cagney & Lacey. Die Heldinnen meines heimlichen Fernsehguckens mit 10-12 Jahren waren die Role Models meiner Kindheit. Da lief zwar auch “Matlock” im Frühnachmittags-Programm, oder “General Hospital” (entsetzlich dröge) oder “Ein Hart für alle Fälle“. Aber was wirklich wirklich hängen geblieben ist, das sind Cagney und Lacey. Weil sie mich schon als Mädchen beeindruckt haben, mit ihrer realistischen Art. Da gab es die Verheiratete und die Single-Frau, beide mal glücklich, mal traurig. Mit echten Problemen. Mir gings damals nicht so um die “Fälle”. Cagney & Lacey bestachen einfach durch sich selbst. Wie es so sein würde, FRAU zu sein, erwachsen zu sein. Probleme mit Partnern zu haben, im Beruf, mit der Familie. Natürlich habe ich das damals nicht durchdacht, ich war einfach nur fasziniert. Das war spannender als jeder sozialistische Erziehungsfilm.

Erst jetzt, als sie wieder bei mir hochploppten, habe ich auch erfahren, dass sie als feministische Role Models ihrer Zeit gehandelt wurden und werden. Und wenn ich mir an schwachen Abenden Dinge anschaue wie Germanys Next Top Model, oder, weniger kontrovers, Serien wie Detective Laura Diamond, dann merke ich wieder mal wie echt und ernsthaft das mit Cagney und Lacey war. Schlicht und ergreifend berufstätige Frauen ohne ständige Sitcom-Witzchen. Und ohne 1001 Klischee & städniges dämliches Rumgezicke.

Deshalb, an dieser Stelle, einmal: Dank an eine Serie, die mir viel erklärt hat, auf ihre Weise. Darüber, wie die Zukunft als Erwachsene Frau aussehen konnte. Was für Möglichkeiten es gibt. Danke, Cagney & Lacey!

 

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